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Centrum für Binationale und Interkulturelle Paare und Familien |
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Inhalt
Die interkulturelle Begegnung gehört auch im psychosozialen Bereich zum beruflichen Alltag. Dabei müssen Sprachbarrieren überwunden und Kommunikationsprobleme bewältigt werden. Für die Behandlung und den Therapieerfolg kommen dem richtigen Umgang mit Traditionen sowie dem Verstehen von kulturspezifischen Sicht- und Verhaltensweisen eine besondere Bedeutung zu. Ziel dieses Curriculums ist die Erweiterung der interkulturellen Kompetenz und Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit dem Fremden in der Arbeit im psychosozialen Feld. Es umfaßt die Vermittlung von theoretischen Kenntnissen über den Migrationsprozeß, interkulturelle Kommunikation, kulturspezifische Konzepte und Traditionen sowie Interventionskonzepte aus der Praxis der interkulturellen Arbeit. |
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Zielgruppe/Voraussetzung
PsychotherapeutInnen, PsychologInnen, SozialarbeiterInnen, Lebens- und SozialberaterInnen, ÄrztInnen, MitarbeiterInnen medizinischer Einrichtungen und Angehörige anderer psychosozialer Berufe. Das breite Spektrum der Zielgruppe bietet nicht nur die Möglichkeit eines größeren Erfahrungsaustausches, sondern entspricht auch der Notwendigkeit zur multiprofessionalen Zusammenarbeit im interkulturellen Bereich. |
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ReferentInnen
BITTNER Josef, Dr. phil., Wien |
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Struktur/Ablauf
Das Weiterbildungscurriculum besteht aus zwei Teilen und umfaßt insgesamt 200 Stunden. Die Teilnahme am Teil I, den Basisseminaren, ist für Angehörige aller Zielgruppen möglich und Voraussetzung für Teil II, die Aufbauseminare. Teil II setzt eine berufliche Praxis im medizinischen oder psychosozialen Feld sowie mindestens 50 Stunden Einzel- und/oder Gruppenselbsterfahrung in einer anerkannten Psychotherapiemethode voraus. |
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Teil I: Basisseminare
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Teil II: Aufbauseminare
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Dauer
12 Seminare in 2 Jahren |
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Beginn
Voraussichtlicher Beginn: Herbst 2000 |
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Ort
Wien und Badgastein |
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Leitung
und Information
Dr.
Ulrike Blom |